Bericht Frühjahrswanderung 1. Mai 2018

Der große Falkenflug - Wanderung 1. Mai 2018

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Es ist doch ein schönes Gefühl in der frühen Nachmittagssonne in einer Kellergasse bei einer Brettljause und herrlichem Landwein den schon etwas müden Beinen eine Pause zu gönnen. Dieses gute Gefühl hatten wir bei unserer heurigen Frühjahrswanderung in Falkenstein im Weinviertel. Allerdings mussten wir uns dieses zuerst durch eine 10 Kilometer lange Wanderung mit dem schönen Namen “Der große Falkenflug“ verdienen.

Unser Wanderwartin Astrid hat diese schöne Wanderung ausgesucht und organisiert. 36 Turngeschwister und Freunde fuhren mit einem bequemen Bus nach Falkenstein. Der Rundweg führte uns zunächst hinauf auf den Aussichtspunkt “Höhlenstein“  und weiter nach Poysbrunn. Der Rückweg, angesichts der mächtigen Burgruine, die sich über die Ortschaft Falkenstein erhebt, besonders reizvoll, mündet direkt in die Kellergasse “Oagassn“, wo wir die  eingangs erwähnte Mittagsrast in der Buschenschank Suzanne Czermak glücklich genossen.

Für das Nachmittagsprogramm mussten wir die Gemütlichkeit viel zu schnell wieder aufgeben und wir machten eine kurze Wanderung zur Burgruine hinauf. Denn hier war für unsere Gruppe eine Führung gebucht, bei der wir nun viel Interessantes zur Geschichte der Burg und des Ortes erfuhren. Wir sahen eine natürliche Höhle im Kalkgestein sowie ein intaktes Gewölbe aus dem 13. Jh., wo eine gedeckte Tafel mittelalterliches Leben veranschaulicht. Im sogenannten "Täufergwölb" ist der Täuferbewegung ein eigenes kleines, interessantes Museum gewidmet. Vom Burgberg hatten wir einen herrlichen, weiten Rundblick bis nach Nikolsburg, heute Mikulov, in Tschechien.

Schon war auch dieser Kulturgenuss vorbei und Astrid drängte zur Rückfahrt  zum “Zehentkeller“ des Weingutes Brigitte Jauk am Marktplatz, wo für uns im Hofgarten zum gemütlichen Ausklang reserviert war. Essen und Trinken war hier ebenso köstlich, wie schon zu Beginn erwähnt. Vom Bus gut nach Wien zurückgebracht, musste niemand über das eine oder andere Achterl Wein ein schlechtes Gewissen haben. Obmann Thomas sprach unserer Wanderwartin verdientes Lob aus und Astrid wälzte schon neue Ideen für kommende Wanderungen, die nicht versäumt werden sollten

meint Euer Chronist
Benno