Hauptversammlung 14. April 2016 - Bericht

Bericht des Obmanns

Liebe Turngeschwister!

In den zwei Jahren seit der vergangenen Hauptversammlung hat sich unser Turnverein unspektakulär, aber jedenfalls positiv entwickelt. Die Mitgliederzahlen sind leicht steigend, der Umfang unseres Turnbetriebs ist im Wesentlichen gleich geblieben und der Säckel ist so gut gefüllt wie es schon 2014 der Fall war.

Doch Zahlen sind in einem Verein nicht das Wichtigste: So wie im Fußball gilt dass „die Wahrheit auf dem Platz“ ist, so ist für den Turnverein die Wahrheit in der Turnhalle. Und in dieser Hinsicht ist vor allem beim Erwachsenenturnen eine sehr erfreuliche Entwicklung festzustellen. Der Turnsaal in der Astgasse ist am Dienstag und am Freitag so gut gefüllt wie noch nie seit ich selbst beim PHTV bin. Den Zuwachs verzeichnen wir dabei bei der Gymnastik ebenso wie vielleicht sogar noch stärker beim Geräteturnen und beim Basketball.

Mit den vielen neu zu uns gestoßenen Turngeschwistern ist auch eine beachtliche Verjüngung unserer Riegen zustande gekommen und auch wenn es mich persönlich schmerzt, plötzlich zu „den Alten“ gezählt zu werden, ist es natürlich erfreulich, dass jetzt die Altersgruppe von 18 bis 30 Jahren wieder so gut vertreten ist.

Ich habe die Aufwärtsentwicklung in unserem Turnbetrieb bewusst ganz an den Anfang meiner Ausführungen gestellt, weil das der Kern und der wichtigste Inhalt unseres Vereinslebens ist. Aber es gibt auch einige andere Dinge, die eindrucksvoll zeigen, dass unsere Verein „wächst, blüht und gedeiht“, wie es so schön heißt:
•    PHTV-Skiwoche in Saalbach/Hinterglemm: Der erzwungene Abschied aus dem traditionellen Quartier hat der Beliebtheit keinen Abbruch getan, die Skiwoche ist gut besucht und der Ortswechsel ist bestens akzeptiert worden.
•    Wanderungen: Astrid hat im Herbst 2015 mit einer zweitägigen Wanderung an eine längst verschwundene Tradition angeknüpft und auch hier fand gleich der erste Versuch großen Anklang. Ich bin sicher, dass auch die für Juni angesetzte Familienwanderung, die ebenfalls zwei Tage dauern soll, ein ebenso großer Erfolg wird.
•    Hörndlwaldlauf: Aus einer spontanen Idee entstanden, haben wir damit einen Wettkampf geschaffen, an dem gleich beim ersten Mal 180 Läufer teilnahmen, mit dem wir in einem unserer beiden Heimatbezirke viel Aufmerksamkeit gefunden haben und mit dem wir unserer Kernaufgabe, den Menschen in unseren Bezirken ein turnerisch-sportliches Angebot zu machen, gerecht geworden sind.

Dass in dieser Funktionsperiode des Turnrates eine andere Veranstaltung, die Penzing-Hietzinger Skimeisterschaften mangels Schnees auf der Hohen-Wand-Wiese sanft entschlafen ist, ist in Anbetracht der Dinge, die sich dafür neu entwickelt haben, zu verschmerzen.

Nicht vergessen möchte ich an dieser Stelle, dass der PHTV als Turnverein nicht „allein auf weiter Flur“ steht, sondern dass wir von unseren Dachverbänden große Unterstützung erfahren. Beim ASVÖ ist diese Unterstützung im wesentlichen finanzieller Natur, beim ÖTB Wien sind es in erster Linie die vielen Wettkämpfe, die vom Verband bzw. unseren Brudervereinen ausgerichtet werden und uns ein abwechslungsreiches Turnjahr ermöglichen. Beiden Verbänden gebührt daher der Dank unseres Turnvereins.

Ganz persönlich bedanken möchte ich mich bei all jenen Turngeschwistern, die in den vergangenen Jahren dazu beigetragen haben, dass wir ein aktives Vereinsleben pflegen konnten und die vielen Dinge, die bei uns wie selbstverständlich funktionieren, auch tatsächlich klappen:
•    Bei den Vorturnerinnen und Vorturnern, die Woche für Woche ihre Riegen betreuen.
•    Bei den Turngeschwistern, die sich der vielen Dinge annehmen, die unseren Verein lebendig halten – die Gestaltung der Weihnachtsfeier oder die Mithilfe beim vorweihnachtlichen Kinderturnen, um nur zwei Beispiele zu nennen.
•    Bei den Turngeschwistern, die immer wieder unsere ganz alten Mitglieder besuchen und ihnen zeigen, dass sie auch nicht vergessen sind, wenn sie nicht mehr auf den Turnboden kommen können. Hier sei besonders Friedel genannt, der auf diese menschlichen Gesten nie vergisst
•    Bei den Turnratsmitgliedern, die die Protokolle führen, den Turnbetrieb organisieren, Wanderungen planen, die Netzseite pflegen und befüllen, aufs Geld schauen usw. usw.
•    Bei Herbert Datler, der die mühsame Verwaltung unserer Vereinsdatenbank übernommen hat und irgendwann vielleicht sogar einmal all die Hunde, die dort eingebaut sind, besiegt haben wird.
•    Und ganz besonders auch bei Buto, der alles kann – nur nicht Nein zu sagen. Buto hat den Hörndlwaldlauf organisiert, er kümmert sich um die Skiwoche und er ist jetzt Festwart für das Turnfest in Wieselburg und seit so viel hübsche Turnschwestern beim Geräteturnen sind, unterstützt er Wolfgang auch als Vorturner.

Danken möchte ich zum Schluss auch den wenigen Turngeschwistern, die sich die Zeit nahmen, zur Hauptversammlung zu kommen. Wie die meisten Sitzungen ist sie zwar mäßig spannend, aber sie ist das Forum, in dem der Turnrat Euch Rechenschaft über seine Arbeit ablegt und in der wir alle zusammen die Weichen für die Zukunft stellen.

Ich danke Euch für Eure Aufmerksamkeit und freue mich, wenn Ihr Euch im PHTV genauso zu Hause fühlt wie ich.

Gut Heil!
Thomas Brey